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Zum Israel/Palästina Konflikt
Anlässlich des Internationalen Tages der Solidarität mit dem palästinensischen Volk - dem 29. November 2008 - und dem 60jährigen Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte fordert die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF, Women's International League for Peace and Freedom, WILPF) die Vereinten Nationen und die gesamte Internationale Gemeinschaft erneut auf, die notwendigen Schritte zu ergreifen, um die seit 1967 andauernde Besetzung des arabischen Territoriums durch Israel zu beenden und den Frauen und Männer von Palästina ihr Selbstbestimmungsrecht zu ermöglichen.
Wir fordern alle UN-Mitgliedstaaten auf, ihre Verantwortung zu übernehmen und dafür Sorge zu tragen, dass Israel die zahlreichen Resolutionen der UN-Generalversammlung und des Sicherheitsrates sowie das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag zu den rechtlichen Konsequenzen des Mauerbaus in dem besetzten Gebiet befolgt, um den Konflikt zu beenden.
Die IFFF/WILPF unterstützt die Empfehlungen des UN-Sonderberichterstatters zu Palästina. In seinem Bericht vom 25. August 2008 empfiehlt er den Vereinten Nationen unter anderem ihre Verantwortung für das Wohlergehen des palästinensischen Volkes unter den unrechtmäßigen Konditionen der Besetzung zu übernehmen, insbesondere hinsichtlich der Verletzungen bei Grenzkontrollen, hinsichtlich Verletzungen der Freiheit und Unabhängigkeit von Journalisten und Journalistinnen, und hinsichtlich der generellen Gesundheitskrise, besonders in Gaza.
Die Beendigung der katastrophalen Situation im Westjordanland und im Gaza Streifen, die durch israelische Aktionen verursacht wurde, und die Beendigung der schweren Menschenrechtsverletzungen an palästinensischen Menschen muss für die internationale Gemeinschaft Priorität haben.
Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF/WILPF) setzt sich für Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen in der Nahostregion ein.
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